Das Schweizer Konto verfügt über sämtliche Funktionen wie ein ganz normales Deutsches Girokonto auch:
- Kontoführung in EUR, wahllweise auch CHF
- Bankkarte, mit der weltweit an Automaten abgehoben werden kann
- Online- & Telefonbanking (deutschsprachig)
- Optional: Visa- oder Mastercard (34 EUR pro Jahr, Kaution erforderlich)
- Ohne Schufa-Abfrage und ohne Schufa-Eintrag
Die Kontoeröffnung ist seitens der Schweizer Bank kostenlos, d.h. es werden für das Schweizer Konto keine weiteren Gebühren fällig. Kontoführung: 2 CHF/1,30 EUR pro Monat inklusive Spar-Konto.
Überweisungen von CH nach D: 2CHF/1,30 EUR. Eine Mindesteinlage für dieses Schweizer Konto ist nicht erforderlich.
Die Kosten für eine Überweisung von Deutschland auf das Schweizer Konto sind unterschiedlich und von der jeweiligen Deutschen Bank anhängig.
Das Produktportfolio der Schweizer Bank entspricht ebenfalls dem Deutschen Standart, d.h. es können auch Wertpapiere oder Fonts gehandelt oder Finanzierungen abgewickelt werden.
Von Konkurrenz-Anbietern wird gerne behauptet, dass Schweizer Konten mit einem Sofort-Dispo angelegt werden. Sofort geht diesbezüglich in der Schweiz allerdings gar nichts. Bei dem Schweizer Konto geht es primär um eine reine Bankverbindung nicht um einen Schweizer Kredit ohne Schufa.
Für wen ist ein Schweizer Konto interessant?
- Für alle, die wegen negativen Schufaeinträgen oder Kontopfändungen Probleme mit Deutschen Banken haben oder kein Girokonto mehr bekommen, was in Amerika übrigens mit "unbankable" bezeichnet wird. Egal wie desaströs und vernichtend Ihre Eintragungen bei der SCHUFA aussehen, in der Schweiz bekommen Sie auf Wunsch sogar wieder Kreditkarten (aber NUR gegen Kaution).
- Für alle, die etwas Geld auf einem Konto sparen möchten.
Wie kann ich Geld vom Schweizer Konto abheben und einzahlen?
Zum Schweizer Konto gibt es eine Bankkarte, mit der Sie weltweit an jedem Bankautomat Geld abheben können. Sollen größere Summen abgehoben werden, die den Verfügungsrahmen der Karte sprengen (645 EUR/Tag), so können Barauszahlungen in jedweder Höhe in wenigen Minuten über Western Union getätigt werden. Pro Barauszahlung am Automaten berechnet die Bank ca. 2,50 EUR.
Via Online-Banking können Sie aber Geld auch einfach von Ihrem Schweizer Konto nach Deutschland, Österreich oder in jedes andere Land überweisen.
Geld auf Ihr Schweizer Konto transferieren können Sie von jedem Deutschen Konto aus per Auslandsüberweisung. Die Gebühren dafür sind unterschiedlich und abhängig von der jeweilgen Bank, von der die Überweisung durchgeführt wird.
Sie haben auch die Möglichkeit bei einer bestimmten Deutschen Bankkette Geld bar auf Ihr Schweizer Konto einzubezahlen und natürlich bei allen Filialen dirket in der Schweiz.
Darüber hinaus gibt es weiteren Möglichkeiten, Geld diskret von Deutschland auf das Schweizer Konto und umgegekehrt zu transferieren.
Welche Kosten kommen insgesamt für das Schweizer Konto auf mich zu?
Die Kontoeröffnung selbst ist seitens der Schweizer Bank kostenlos. Sie benötigen für die Eröffnung des Schweizer Kontos keine Mindesteinlage, können also das Schweizer Konto mit dem Saldo Null eröffnen.
Die Kontoführungsgebühren betragen 1,30€ / Monat. Überweisungen von Ihrem Schweizer Konto nach Deutschland kosten ebenfalls 1,30€ pro Überweisung.
Die Gebühren für eine Überweisung von Deutschland aus sind von der jeweiligen Deutschen Bank abhängig. Erkundigen Sie sich diesbezüglich bei der Bank, von der aus Sie die Überweisung vornehmen lassen möchten.
Die Beglaubigung Ihres Ausweises beim Notar kostet 10-15 Euro. Ansonsten kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu.
Wieviele Zinsen bekomme ich für mein Geld auf dem Schweizer Konto?
Das kommt ganz darauf an, was Sie mit dem Geld in der Schweiz nach Einrichtung des Kontos dann machen.
Zinsen sind generell keine Frage des Kontos sondern der Anlageform. Das heißt, soll Ihr Geld gewinnbringend für Sie arbeiten, müssen Sie es anlegen (Festgeld, Aktien oder andere Wertpapiere).
Die Bank bietet diesbezüglich ein umfangreiches Portfolio an Möglichkeiten an. Sprechen Sie dazu am besten mit einem Anlageberater der Bank. Sie werden dann auch keinesfalls umhin kommen, sich selbst vorab etwas kundig zu machen, z.B. mit entsprechender Ratgeberliteratur oder im Internet.
Wer garantiert mir, dass das Schweizer Konto auch wirklich eröffnet und mein Geld nicht einfach für nichts einkassiert wird?
Wir. Sollten Sie bei der Schweizer Bank kein Konto erhalten, bekommen Sie Ihr Geld zurück. Denn: Nur zufriedene Kunden sind auf Dauer profitabel. Bedingung dafür allerdings. Ein konkretes Ablehnungsschreiben der jeweiligen Schweizer Bank, das wir vorgelegt bekommen möchten, und in dem geschrieben steht: Hallo Frau/Herr Mustermann, wir wollen Sie nicht! Bislang kam dieser Fall bei uns aber schlichtweg nicht vor. Wie erwähnt sind nur Eintragungen in der "Schweizer Schufa" relevant.
Ist das Schweizer Konto pfändbar?
Denn: Ein Deutscher Gläubiger muss erst vor einem Schweizer Gericht klagen und dort einen Schweizerischen Vollstreckungstitel gegen Sie erwirken, was auch wieder einen Schweizer Anwalt voraussetzt, d.h. ein solches Unterfangen ist mit zahlreichen, vor allem auch finanziellen Risiken für den Gläubiger bestückt, so dass Sie diese Möglichkeit allenfalls bei wirklich exorbitant hohen Forderungen ins Kalkül müssen.
Prinzipiell können auch immer nur Konten gepfändet werden, die dem Gläubiger bekannt sind, d.h. wer detaillierte Angaben über das schöne, neue Schweizer Konto auf seinem Briefpapier anbringt, kann es dann eigentlich auch gleich in die Zeitung setzen. Schweizer Konten eignen sich insofern auch denkbar schlecht für Stammtisch-Pralereien.
Kann ich das Schweizer Konto auch als anonymes Nummernkonto führen?
Anonyme Nummernkonten in der Schweiz existieren nur noch in der zuweilen recht blühenden Fantasie von Krimiautoren. Da die Schweiz in der Vergangenheit massive Probleme hatte mit politisch und strafrechtlich verfänglichen Geldern, wurde 1997 das Geldwäscherei-Gesetz ins Leben gerufen, welches Banken verpflichtet, die Identität eines neuen Kunden einwandfrei festzustellen.
Wie komme ich an die Kontoauszüge?
Alle Buchungen können aktuell über das Online-Banking eingesehen werden. Am Monatsende gibt es jeweils einen Gesamt-Kontoauszug im pdf-Format, dazu werden Papier-Auszüge per Post versandt.
Was mache ich, wenn ich das Schweizer Konto wieder kündigen will?
Es genügt ein formloses Schreiben an die Bank. Das Konto kann fristlos ohne Angabe von Gründen wieder aufgelöst werden.
Kann ich meinem Partner eine Kontovollmacht übertragen?
Das geht sehr einfach. Er oder sie muss lediglich eine der, dem ersten Schreiben der Bank beigefügten Unterschriftenkarten mitausfüllen. Zum Konto selbst gibt es immer kostenlos eine Zweitkarte. Es gibt aber auch die Möglichkeit, das Schweizer Konto von vornherein als Gemeinschaftskonto einzurichten, d.h. das Konto läuft dann auf zwei Namen, wobei jeder der Kontoinhaber für sich alleine zeichnungsberechtigt ist, also unabhängig vom anderen über das Konto verfügen kann. Jeder bekommt auch eine Kontokarte auf seinen Namen.
Ist ein Schweizer Konto nicht illegal?
Grundsätzlich: Es sind wenn dann immer nur Handlungen von Personen und damit zusammenhängende Gelder illegal. Bankkonten an sich, egal in welchem Land sich diese befinden, sind immer und stets absolut jungfräulich.
Wo Sie Ihr Geld aufbewahren und über welche Länder Sie Ihre Geldgeschäfte abwickeln, geht insofern absolut niemanden etwas an. Wo das Geld herkommt und ob es korrekt versteuert wurde unter Umständen schon, wobei eine Schweizer Lösung zumindest in Bezug auf den letzten Punkt sich als vergleichweise strapazierfähig erwiesen hat.
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